Powered by Bravenet Bravenet Blog

Tag Board

This tag board is currently empty.

Please type in the four characters shown in the black box.

Sunday, March 29th 2009

12:49 PM

Razz

Razz ist eine Variante vom 7 Card Stud, wobei beim Razz die beste Low-Hand gewinnt. Diese setzt sich aus den niedrigsten 5 Karten zusammen, weder Flushes noch Straights zählen und jedes Ass gilt als niedriger Karte. Daher ist die beste Razz-Hand A-2-3-4-5. Wie beim 7 Card Stud bekommt man auch beim Razz zu Anfang 3 Karten, wovon 2 verdeckt sind und eine offen liegt (Door Card). Nun folgen die Setzrunden, die die gleiche Struktur wie beim Stud haben (sprich nach der 5th Street wird der Einsatz verdoppelt). Außerdem wird Razz ausschließlich in der Limit Variante gespielt. Der Bring_in muss beim Razz natürlich nicht von der niedrigsten Karte gebracht werden, sondern von der höchsten, die offen liegt (oft eine Dame oder ein König), da niedrige Karten ja das Ziel des Spiels sind.

Grundsätzlich sollte man beim Razz nur in die Hand einsteigen, wenn man 3 Karten zu einer 8-low Hand bekommt (zum Beispiel 2-4- . Je niedriger die höchste Karte, desto besser. So sollten 3 Karten zu einer 5-low-Hand (einem Bike) oder auch zu einer 6-low-Hand auch gegen Raises gespielt werden und oft auch selbst geraist werden. Natürlich gibt es auch innerhalb der verschiedenen Starthandgruppen Unterschiede (so gibt es eine „smooth“-7-low und eine „rough“-7-low). Eine Smooth-7 wäre demnach A-2-7, während eine eine Rough-7 beispielsweise so aussehe 5-6-7. Smoothe Hände sind natürlich immer vorzuziehen. Noch wichtiger sind allerdings die Doorcards der Gegner bei full tilt poker. Hat man beim Stud noch versucht, möglichst wenig eigene Karten bei den Gegnern zu finden (damit man „live“ ist), ist beim Razz das genaue Gegenteil der Fall. Die eigene Hand wird stärker je mehr eigene Karten doppelt oder sogar dreifach vorkommen. Zur Bewertung der eigenen Starthand gibt es verschiedene Punktesysteme, die all die genannten Faktoren berücksichtigen, samt der Action vor einem und einem so auf den besten Spielzug (Raise, Call oder Fold) hinweisen.

Razz ist ein Drawspiel, das heißt wenn 2 Spieler mit 3 Karten zu einer 8-low starten, hat keiner einen signifikanten Vorteil. Daraus ergibt sich auch direkt der nächste Aspekt. So sollte man falls man eine gute Starthand hält aggressiv spielen und setzen (gerade mit einem möglichen Bike), um möglichst schnell Heads-Up zu kommen und gegen wenig Gegner zu drawen. Generell sollte man mit guten Starthänden in einem Heads-Up Pot auch bei einer schlechten 4th Street callen, und sich die 5th Street angucken, da erst hiernach die Einsatzgröße verdoppelt wird und man sich oft erst dann entscheiden muss, ob man die Hand bis zum Ende spielt oder nicht. Auf der anderen Seite sollte man immer betten, solange man vorne liegt, um den Gegner fürs Drawen bezahlen zu lassen.



View Entry

Sunday, March 22nd 2009

6:39 AM

Mein erster Tag und Blogpost

Guten Tag

 

Heute will ich endlich auch mal meinen eigenen Blog anfangen zu schreiben. Zwar ist meine Zeit wirklich knapp geworden mittlerweile, aber ich probiere trotzdem, diesen Poker Blog aufrecht zu erhalten und auch ständig zu posten. Vielleicht ertmal ein kurzes Wort zu mir und eine Vorstellung. Ich bin Mitte dreißig Jahre alt und verheiratet. Arbeiten tue ich in einer Beratungsgesellschaft, die große Unternehmen bzgl. Kommunikation berät, also wie sie nach außen hin aufzutreten haben. Darunter sind mittlerweile auch Online Poker Rooms und so bin ich eigentlich selbst zu dem Thema gelangt und interessiere mich nun seit etwa 5 Jahren dafür.

 

In der Zeit konnte ich mittlerweile umfangreiche Erfahrungen sammeln und versuche diese hier mal weiterzugeben. Spielen tue ich eigentlich fast nur auf den beiden größten Seiten: PokerStars und Full Tilt Poker. Am Anfang habe ich auch kleinere Seiten ausprobiert, doch nachdem ich einmal Auszahlungsschwierigkeiten wegen eines Bonus hatte, beschränke ich mich nur noch auf die großen Poker Rooms. Unterwegs bin ich bei Stars auf den Double or Nothing und spiele ab und zu auch bei der Sunday Million mit. Bei Full Tilt Poker spiele ich fast nur Heads-up, weil es mir am meisten Spaß macht und ich mittlerweile die Regulars dort auch recht gut kenne.

 

Vielleicht mal kurz zu meiner Spielweise: ich würde mich selbst eher als der loose-aggressive Typ bezeichnen. Klar habe ich mich ganz zu Anfang an die Ratschläge bzgl. Tight-aggressiver Spielweise gehalten, dann aber gemerkt, dass dies nicht unbedingt die profitableste Weise ist und dich die Gegner irgendwann sehr gut einschätzen können. Derzeit spiele ich etwa 5-6 Session pro Woche mit jeweils 3 Stunden, was vollkommen ausreichend ist, um mir neben dem Job ein kleines Zusatzbrot zu verdienen. Natürlich ist meine Frau nicht immer begeistert davon, aber immerhin profitiert sie ja auch von meiner Leidenschaft.

 

Meine Ziele für dieses Jahr würde ich folgendermaßen beschreiben: auf Full Tilt Poker definitiv die Swings verringern. Grade bei den HU sind diese massiv und mein letzter Downswing hat fast einen Monat gedauert. Zudem will ich mich noch besser auf meine Gegner einstellen. Bei den DoNs will ich endlich mal die 50iger langfristig schlagen. Zwar laufen die recht gut, aber ich will den Profit noch auf mehr als 60% steigern. Diese Ziele will ich bis Ende des Jahres erreicht haben. Zudem will ich nicht soviel Zeit mit Poker verbringen und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Außerdem ist definitiv mehr Sport angesagt in diesem Jahr, denn das ständige Rumsitzen hat schon angesetzt.

View Entry