
. Je niedriger die höchste Karte, desto besser. So sollten 3 Karten zu einer 5-low-Hand (einem Bike) oder auch zu einer 6-low-Hand auch gegen Raises gespielt werden und oft auch selbst geraist werden. Natürlich gibt es auch innerhalb der verschiedenen Starthandgruppen Unterschiede (so gibt es eine „smooth“-7-low und eine „rough“-7-low). Eine Smooth-7 wäre demnach A-2-7, während eine eine Rough-7 beispielsweise so aussehe 5-6-7. Smoothe Hände sind natürlich immer vorzuziehen. Noch wichtiger sind allerdings die Doorcards der Gegner bei full tilt poker. Hat man beim Stud noch versucht, möglichst wenig eigene Karten bei den Gegnern zu finden (damit man „live“ ist), ist beim Razz das genaue Gegenteil der Fall. Die eigene Hand wird stärker je mehr eigene Karten doppelt oder sogar dreifach vorkommen. Zur Bewertung der eigenen Starthand gibt es verschiedene Punktesysteme, die all die genannten Faktoren berücksichtigen, samt der Action vor einem und einem so auf den besten Spielzug (Raise, Call oder Fold) hinweisen.
Guten Tag
Heute will ich endlich auch mal meinen eigenen Blog anfangen zu schreiben. Zwar ist meine Zeit wirklich knapp geworden mittlerweile, aber ich probiere trotzdem, diesen Poker Blog aufrecht zu erhalten und auch ständig zu posten. Vielleicht ertmal ein kurzes Wort zu mir und eine Vorstellung. Ich bin Mitte dreißig Jahre alt und verheiratet. Arbeiten tue ich in einer Beratungsgesellschaft, die große Unternehmen bzgl. Kommunikation berät, also wie sie nach außen hin aufzutreten haben. Darunter sind mittlerweile auch Online Poker Rooms und so bin ich eigentlich selbst zu dem Thema gelangt und interessiere mich nun seit etwa 5 Jahren dafür.
In der Zeit konnte ich mittlerweile umfangreiche Erfahrungen sammeln und versuche diese hier mal weiterzugeben. Spielen tue ich eigentlich fast nur auf den beiden größten Seiten: PokerStars und Full Tilt Poker. Am Anfang habe ich auch kleinere Seiten ausprobiert, doch nachdem ich einmal Auszahlungsschwierigkeiten wegen eines Bonus hatte, beschränke ich mich nur noch auf die großen Poker Rooms. Unterwegs bin ich bei Stars auf den Double or Nothing und spiele ab und zu auch bei der Sunday Million mit. Bei Full Tilt Poker spiele ich fast nur Heads-up, weil es mir am meisten Spaß macht und ich mittlerweile die Regulars dort auch recht gut kenne.
Vielleicht mal kurz zu meiner Spielweise: ich würde mich selbst eher als der loose-aggressive Typ bezeichnen. Klar habe ich mich ganz zu Anfang an die Ratschläge bzgl. Tight-aggressiver Spielweise gehalten, dann aber gemerkt, dass dies nicht unbedingt die profitableste Weise ist und dich die Gegner irgendwann sehr gut einschätzen können. Derzeit spiele ich etwa 5-6 Session pro Woche mit jeweils 3 Stunden, was vollkommen ausreichend ist, um mir neben dem Job ein kleines Zusatzbrot zu verdienen. Natürlich ist meine Frau nicht immer begeistert davon, aber immerhin profitiert sie ja auch von meiner Leidenschaft.
Meine Ziele für dieses Jahr würde ich folgendermaßen beschreiben: auf Full Tilt Poker definitiv die Swings verringern. Grade bei den HU sind diese massiv und mein letzter Downswing hat fast einen Monat gedauert. Zudem will ich mich noch besser auf meine Gegner einstellen. Bei den DoNs will ich endlich mal die 50iger langfristig schlagen. Zwar laufen die recht gut, aber ich will den Profit noch auf mehr als 60% steigern. Diese Ziele will ich bis Ende des Jahres erreicht haben. Zudem will ich nicht soviel Zeit mit Poker verbringen und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Außerdem ist definitiv mehr Sport angesagt in diesem Jahr, denn das ständige Rumsitzen hat schon angesetzt.